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"Happiness is only real when shared." - Into The Wild

So oft frage ich mich, wieso es immer so kommen muss, wie es kommt. Es gab diese schönen Tage, Abende, Momente, in denen ich aus tiefstem Herzen lachen konnte.. wenn du da warst. Ich war so schwerelos und frei und so unberührt von der Krankheit selbst.

Du hast mich vergessen lassen, dass es die Krankheit gibt und du hast mir gezeigt, dass das Leben ohne sie viel schöner ist. 

Ich glaube, ich war das erste Mal seit Monaten oder vielleicht auch Jahren wieder glücklich. 

In Deinen Armen waren selbst die dunklen Nächte so frei von Stimmen und so friedlich, dass ich mich trauen konnte die Augen zu schließen. Du hast mich festgehalten, damit ich nicht unter der ganzen Last zusammenbreche.

Aber nichts ist für immer und das muss ich lernen, das weiß ich. Veränderungen gehören zum Leben dazu, so wie das Atmen zum Überleben. Ich muss lernen mich nicht an alles zu klammern, sondern auch mal loslassen zu können, ohne, dass meine Welt zusammenbricht. Allein, damit ich nicht untergehe..

Ich muss den Menschen ihren Freiraum lassen, den sie brauchen.

Für mich war es das Unvorstellbarste, dass ich jemals so empfinden, überhaupt zulassen kann. Es war eine wunderschöne Erfahrung, aber das Loslassen tut noch viel zu sehr weh..

Es tut weh, wenn man weiß, dass es keinen Sinn macht und man diese Gedanken am Liebsten verdrängen würde. Ich bin gut im Gefühle unterdrücken, wirklich! So sehr, wie ich mich in etwas reinsteigern kann, genauso sehr kann ich mir Gedanken aus dem Kopf schlagen. .

Ich will nicht untergehen und ich will nicht den größten Fehler meines Lebens gemacht haben, weil ich angefangen habe zu schwärmen und es offen zugegeben habe. Ich will, dass du da bleibst, weil ich Dich brauche, als Freund.

Du hast mir für einen Moment einen Grund gegeben, dass es sich lohnt für das Leben zu kämpfen, nicht dagegen.

Du bist mein Ruhepol, jemand, der mich auffangen kann, wenn ich das Gefühl habe ins Unendliche zu fallen.

Bitte geh nicht!  Auch nicht, wenn du anders empfindest, denn ich komm damit klar, ganz bestimmt.

8.5.12 01:16
 


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bisher 6 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Charlotte / Website (8.5.12 08:38)
Hey,

ja werde versuchen zu kämpfen,was bleibt mir auch sonst übrig?Um aufzugeben habe ich schon zu viel erreicht,das darf einfach nicht alles umsonst gewesen sein.

Das Glück,das ist so eine ganz fragile Sache,man möchte es am liebsten festhalten und klammert sich daran,aber je mehr man es sich wünscht und darauf fixiert desto eher ist es auch schon wieder fort.Es lässt sich einfach nicht dauerhaft festmachen.Deswegen muss man die einzelnen Momente,in denen das Glück sich zeigt, genießen und dankbar dafür sein,dass man so etwas Flüchtiges und Kostbares erleben darf. Das ist zwar kein besonderer Trost.Aber ich finde es schöner,lieber auch für kurze Zeit richtig glücklich zu sein als einfach so vor sich hinzuleben und das Leben gar nicht richtig zu spüren und zu schätzen.Auch wenn Glück immer seinen Preis hat,der eben darin besteht,dass es nicht ewig andauern kann.
Ich hoffe dennoch,dass dieser Mensch,den du da beschreibst, nicht ganz aus deinem Leben verschwindet,sondern dir irgendwie erhalten bleibt als Freund oder so.Du hast vollkommen recht,man muss jedem Menschen seinen Freiraum lassen,denn mit Druck und Klammern vertreibt man Menschen eher als dass man sie für sich gewinnt.

Liebe Grüße Charlotte


thin.dreams / Website (8.5.12 08:42)
hi na? immer diese werbung, oder andere gewisse kommentare, du weißt ja^^
mh das mit dem Freiraum ist echt schwer, die Balance zwischen Distanz und nähe(die man sich viel mehr wünscht) ist manchmal echt schwer einzuhalten...
hoffe dass du mit dieser Person ncoh etwas kontakt halten kannst...
alles Liebe deine thin.dreams


bloodysun / Website (8.5.12 21:54)
Hallo,

ich weiß genau, was du meinst und mir fällt dieses Loslassen eines geliebten Menschen genauso schwer, dennoch habe ich mich dahingehend etwas verändert, um nicht zu sagen einen relativ großen Schritt gemacht, es hilft Menschen zu behalten, auch wenn es extrem schwer ist und man Angst hat von dem jenigen verlassen zu werden. Leider musste ich lernen, dass man mit zu viel Klammern den Menschen noch weiter wegstößt. Man nur versuchen auszuhalten, klarzukommen, in den Zeiten, wo man allein ist, vielleicht sogar zu vertrauen. Es ist sehr schwer, gerade, wenn man schlechte Erfahrungen hat, aber Klammern macht alles schlimmer. Ein furchtbarer Kreislauf. Man klammert, weil man sicher sein will, sicher, dass derjenige da ist und bleibt. Weil es einfacher ist, man muss sich keine Sorgen machen, was derjenige wohl macht, wenn er nicht da ist, man muss nicht vertrauen, man ist ja zusammen. Kontrolle ist besser als Vertrauen, nur leider ist das oft ein Trugschluss, da man denjenigen einengt und wenn er es will, schafft er es doch, trotz aller Vorkehrungen, Dinge zu tun, von denen man dachte, dass er sie nicht tun kann, weil man ja rund um die Uhr zusammen ist. Auch das musste ich leider lernen und bin somit zu dem Schluss gekommen, dass man tun kann, was immer man will, wenn jemand, sei es, weil er eingeengt wird oder aus anderen Gründen, weglaufen oder Dinge hinter dem Rücken tun will, schafft er es auch und alle "Überwachung" nützt nichts und stößt denjenigen nur noch mehr weg. Also bleibt nur Aushalten und Versuchen zu Vertrauen, ein schwerer Prozess....


Déliée (9.5.12 01:59)
Danke für Eure Antworten!
Es ist ja nicht so, dass ich kontrolliere.. eher ein emotionales Klammern, gar nicht offen nach außen.
Ich merke, dass ich traurig werde, wenn lange nichts kommt oder dass ich verzweifel..
Ich warte sozusagen immer.
Oft merken die Menschen nicht, dass ich klammer.. zumindest am Anfang. Später dann schon, aber nicht durch eine Art Überwachung, sondern eher, weil sie merken, dass sie mir unheimlich wichtig sind.
Ich weiß, dass dieser Mensch nicht weg ist. Zumindest haben wir noch Kontakt. Die Freundschaft ist mir sehr wichtig! Ich hab das einfach runtergeschrieben, weil mir danach war und weil es für mich eher die Angst war, dass dieser Mensch aufgrund meiner Äußerung geht, so richtig wusste ich es nicht, aber momentan scheint alles "gut".
Liebste Grüße!


(9.5.12 04:31)
einfach nur wunderschön !!!!


conzi / Website (9.5.12 16:55)
hi
jo ich finde es auch grad mutig von mir weil ich echt angst habe. vor allem vor der zunahme aber mir wird ja gar nix anderes übrig bleiben... da muß ich durch als lurch. gehst du diesmal in eine andere klinik oder wieder in die, in der du 2010 warst. habe ich schon gefragt (ich weiß es gar nicht mehr) oder is das KH mit einweisungsschein oder reha mit genehmigung der rentenversicherung? wie hoch is dein bmi und wann gehts bei dir los?
lg conzi

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